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Belgische PIA Group expandiert nach Deutschland
Veröffentlicht am 18/03/2026
PIA Deutschland startet mit der Kanzlei LADM aus NRW
Nächstes Ziel: Bundesweite Expansion
Düsseldorf/Gent, 23. März 2026 – Die Wirtschaftsprüfungs-, Steuer- und Rechtsberatungsgruppe PIA Group ist eine der am schnellsten wachsenden internationalen Kanzlei-Gruppen in BeNeLux. Im März tritt die Unternehmensgruppe mit Sitz in Gent (Belgien) in den deutschen Markt ein. Die Partnerschaft mit LADM, einer Kanzlei mit fünf Standorten und 130 Mitarbeitenden in Nordrhein-Westfalen, ist der offizielle Startschuss für PIA Deutschland. Die etablierte Kanzlei-Gruppe hat sich ambitionierte Ziele gesetzt.
„Deutschland ist ein zentraler Markt in Europa. Wir kommen als etablierte internationale Wirtschaftsprüfungs-, Steuer- und Rechtsberatungsgruppe, die seit mehr als zehn Jahren konsequent in Technologie, Wissen und Menschen investiert. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis 2027 bundesweit auf mehr als 1.000 Mitarbeitende zu expandieren.“, sagt Steven Brouckaert, Gründer und Chairman der PIA Group.
NRW ist für die PIA Group dafür der strategische Einstiegspunkt. Die Nähe zu BeNeLux ist einer der Gründe dafür. Ein weiterer ist, dass mit der Kanzlei LADM ein renommierter regionaler Gründungspartner für den wichtigen Schritt auf den deutschen Markt gewonnen werden konnte. Die Partnerschaft mit LADM fügt sich in die internationale Wachstumsstrategie der Gruppe ein, die auf nachhaltige Expansion durch die Kombination von lokalem Unternehmertum und internationaler Skalierung setzt.
LADM bleibt eigenständig und profitiert von internationaler Plattform
LADM ist eine etablierte Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft. Die Kanzlei berät als mittelständische Partnerschaftsgesellschaft mit 130 qualifizierten Teammitgliedern seine Mandanten an fünf Standorten in NRW. LADM berät überwiegend mittelständische Unternehmen mit integrierten Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsdienstleistungen und steht für eine persönliche Betreuung und eine starke regionale Verankerung. Mit dem Beitritt zur PIA Group will LADM seine weitere Entwicklung vorantreiben und gleichzeitig seine regionale Identität bewahren.
„Im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung verfolgen wir das Ziel, gemeinsam mit der PIA Group am Niederrhein die Marktführerschaft in der grenzüberschreitenden Beratung zwischen Deutschland und den Niederlanden anzustreben. Dafür ist die PIA Group der ideale Partner. Sie hat ebenfalls das Gespür für die Belange unserer mittelständischen Mandanten und für die Bedeutung der regionalen Verankerung“, sagt Klaus Aymans, Partner von LADM.
Weitere operative Vorteile für LADM sieht der im Zugang zu internationaler Expertise, technologischen Investitionen und gruppenweiten Ressourcen, die LADM helfen, angebotene Dienstleistungen weiter auszubauen.
Auch für die Mitarbeitenden eröffnet die Partnerschaft neue Perspektiven: zusätzliche Weiterbildungsangebote, internationale Karrierechancen, mehr Möglichkeiten zur Spezialisierung und intensiveren fachlichen Austausch innerhalb der internationalen Gruppe.
Internationale Gruppe mit Mittelstands-Fokus
Die PIA Group wurde 2012 gegründet und wächst seitdem stark, zuletzt auf über 500 Millionen Euro Umsatz. In der BeNeLux-Region kümmern sich inzwischen mehr als 3.500 Mitarbeitende an über 150 Standorten um ihre Kunden, viele von ihnen sind mittelständische und familiengeführte Unternehmen. Kanzleien, die sich der PIA Group anschließen, behalten ihre lokale Identität und profitieren gleichzeitig von den umfangreichen Investitionen der Gruppe in Technologie, Wissen und Menschen. „Wir nehmen nur Kanzleien bei uns auf, die dieses Gleichgewicht zwischen den Vorteilen einer großen Gruppe und der Bewahrung der regionalen DNA und des Unternehmertums schätzen“, sagt Steven Broukaert.
Er und Ewout Brouwers haben die Gruppe gegründet und führen sie bis heute. Beide verfügen über langjährige Erfahrung als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie Geschäftsführer ihrer mittelständischen Familienkanzleien in Belgien und den Niederlanden. Seit 2019 wird die PIA Group von Baltisse unterstützt, dem Single-Family-Office der Unternehmerfamilie Balcaen, das sich auf langfristige Investitionen und nachhaltiges Wachstum konzentriert.
Anlage: Foto 1. Von links nach rechts: Berthold Beeker, Steven Brouckaert, Klaus Aymans, Ewout Brouwers
Antwort auf strukturelle Herausforderungen der Branche
Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen:
Zunehmende Investitionen in Digitalisierung, Datenanalyse und Künstliche Intelligenz sowie steigende regulatorische Anforderungen und Fachkräftemangel prägen den Markt.
Die PIA Group setzt auf internationale Zusammenarbeit, gemeinsame Daten- und Technologieplattformen sowie gruppenweite Ausbildungsprogramme, um lokale Kanzleien bei diesen Herausforderungen zu unterstützen. Gleichzeitig behalten die Partnerkanzleien ihre unternehmerische Eigenständigkeit und treten weiterhin unter ihrem eigenen Namen am Markt auf.
„Größe wird für die Zukunft unserer Branche immer wichtiger. Gleichzeitig dürfen wir den mittelständischen Charakter unserer Mandanten nicht aus den Augen verlieren“, sagt Ewout Brouwers. „Wir verstehen uns als Flotte von Schnellbooten – jede Kanzlei mit eigener unternehmerischer Verantwortung und mit einem gemeinsamen Kurs als Gruppe.“
Über PIA Group
Die PIA Group verbindet internationale Skalenvorteile mit einer starken regionalen Verankerung und unternehmerischer Kultur. Seit der Gründung im Jahr 2012 durch Steven Brouckaert hat sich die Gruppe zu einer internationalen Organisation mit Aktivitäten in Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland entwickelt.
Heute umfasst die PIA Group mehr als 75 lokale Kanzleien an über 150 Standorten mit mehr als 3.500 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von rund 500 Millionen Euro. Die PIA Group bietet vollumfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung an.
Eigentümer sind die lokalen PIA-Partner sowie Baltisse, das Family Office der Unternehmerfamilie Balcaen. Die Gruppe verfolgt eine langfristig ausgerichtete Investitionsstrategie. Im Rahmen des „Local Lead“-Modells behalten die Kanzleien ihren Namen, ihre Autonomie und ihr lokales Management. Gleichzeitig profitieren sie von zentraler Expertise, technologischen Investitionen und internationalen Skaleneffekten.
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